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Foto Katze vor Computer

In 10 Schritten zu deinem Blogbeitrag, der begeistert gelesen, geteilt und diskutiert wird.

Blogs sind eine wunderbare Sache. Darin kannst du dein Wissen mit anderen teilen und in Dialog treten mit dir vollkommen fremden Menschen. Deine Infos bringen sie weiter und von ihren Kommentaren lernst du. Das macht allen Freude. Darum willst du unwiderstehlich gut Blogbeiträge schreiben. So dass die Leute sie gerne lesen, immer wieder auf deinen Blog zurückkehren, um zu schauen, was du neues geschrieben hast. Die deine Texte kommentieren und teilen, weil du sie begeisterst. Mit deinen Inhalten, aber auch mit der Art und Weise, wie du schreibst. Und du selber willst natürlich auch Effizienz in deine Schreibe bringen; Qualität ohnehin. Die folgenden 10 Schritte sollen dir dabei helfen, so Blogbeiträge zu schreiben, dass du’s mit Freude tust und andere deine Werke mit Freude lesen. Wenn ich was vergessen habe, lass es mich wissen. Vielleicht braucht es ja 12 Schritte zum ultimativen Blogbeitrag.  

Legen wir los:

1. Brainwriting

Am Anfang lass dein Hirn stürmen. Mach einen Fokussprint zu deinem Thema: Schreibe alles auf, was du über dein Thema weisst, alles was du je darüber gelesen oder gehört hast. Schreib einfach drauflos, ohne Einschränkungen, ohne Beachtung von Stil, Rechtschreibung oder Grammatik. Schreibe alles auf, was dir einfällt, lass es fliessen im Kopf und mache ein Brainstorming oder eben ein: Brainwriting.

2. Recherche

Wenn dir das Brainwriting nicht liegt, dann lass es. Aber einmal ausprobieren solltest du es. Vielleicht brauchst du ein paar Anläufe, bis du auf den Geschmack kommst und dir Nutzen aus diesem assoziativen Schreiben holen kannst.

Wenn nicht, dann beginnst du eben gleich mit Punkt 2: Recherchiere. Sammle Informationen zu deinem Thema, was das Zeug hält. Online und/oder offline. Sei offen und sammle alles, was du zu deinem Thema finden kannst. Mach dir Notizen. Oft blitzen spontan spannende Gedanken auf, kommen dir elegante Formulierungen in den Sinn. Ja nicht verpassen! Schreib sie auf. Mach Notizen. Und wenn du über längere Zeit an einem Text arbeitest, halte immer das Notizheft bereit.

Manchmal finden dich überraschende Ideen unter der Dusche, beim Essen oder auf dem Klo. Gerade wenn du etwas ganz anderes tut, etwas ganz anderes denkt, kommen die Einfälle. Sei bereit, halte sie fest – schriftlich oder sprich sie auf ein Diktiergerät, das heute ja jedes Smartphone auch ist. Und wenn du wichtige Inhalte findest, schreibe die Quelle auf. Denn wenn du zitierst, musst du die Quelle später angeben, das gehört sich so. Also setze Lesezeichen, wenn du beim Googeln auf eine coole Seite triffst, damit du sie später wieder findest. Und notiere Buchtitel, ISBN-Nummer oder den Titel der Radiosendung, die du zum Thema gehört hast. Du wirst das später alles als Quellenangabe brauchen.

3. Struktur erstellen

Jetzt hast du viel Material recherchiert, dir viele Gedanken gemacht, das Wichtige notiert und vielleicht schon erste Sätze formuliert. Das kreative Chaos gilt es jetzt zu ordnen. Versuche, eine Struktur mit Untertiteln zu erstellen und deine Inhalte entsprechend diesen Titeln zuzuordnen. Ordne deine Inhalte in einer logischen Reihenfolge – also wie etwa diese Checkliste. Schreib zuerst nur Titel, Stichworte, nach denen du deinen Text strukturieren willst. Dann hast du am Schluss das perfekte Gerüst. Fast wie ein Formular, das du nur noch abfüllen musst, mit den Inhalten, die du recherchiert, gebrainstormt und notiert hast.

4. Sortieren

Du hast dein „Formular“ ausgefüllt, dein Gerüst mit Inhalten gefüllt. Hoffentlich hast du noch nicht zu sehr am Text gefeilt, sondern nur mal versucht, die Inhalte auf den Punkt zu bringen. Jetzt liest du deinen ersten Entwurf und kontrollierst nochmals, ob alles drin ist, was du hast sagen wollen, ob der Aufbau, die Reihenfolge stimmt, deine Argumentationslinie schlüssig ist. Manchmal lohnt es sich, die Reihenfolge der Abschnitte zu ändern, und sofort baust du mehr Spannung auf. Vielleicht hast du mit einer Aussage begonnen und merkst, dass eine Frage zum Einstieg viel aufregender ist. Probier‘s aus, lass es auf dich wirken und wenn möglich, tausche dich bereits in der Rohtextphase mit einem guten Freund, einer guten Freundin aus. Gut Ding braucht Weile! Streng dich an, lass dir Zeit, und ordne deine Gedanken sauber, damit die Lesenden sich nicht anstrengen müssen. Du kannst das!

5. Erste Überarbeitung

Die Grenzen von 4 zu 5 sind fliessend: Du hast schon geprüft, ob du alles geschrieben hast, was du schreiben wolltest. Du hast die Struktur und den logischen Aufbau schon geprüft und wo nötig verbessert. Jetzt lies einfach mal den ganzen Text durch. Prüfe den Gesamteindruck, den dein Text hinterlässt: Packt er am Anfang, hält er bei der Stange in der Mitte und kann er seinen Eindruck noch vertiefen, die Spannung noch steigern gegen Schluss.

Und nicht vergessen: Bloggen soll keine Einbahnkommunikation sein. Lade deine Leserinnen und Leser ein, deinen Artikel zu kommentieren, sich in die Diskussion einzubringen, die du angezettelt hast: Du kannst davon lernen und dein Blog wird nicht zur Einfrau- oder Einmann-Show, sondern noch spannender durch verschiedenen Meinungen, die ausgetauscht werden.  Auf deiner Plattform. Ist das nicht toll? Du führst die Themen, weil du einen spannenden, lesenswerten und unterhaltsamen, provokativen oder witzigen Input geliefert hast. Hey, das macht Spass. Frag also ruhig am Schluss deines Ratgebers: Und was sind eure Tipps für den ultimativen Blog?

6. Distanz gewinnen (Reflexion)

Zeit zu haben ist doch das höchste Gut im Leben! Schön, wenn du dir die Zeit nehmen kannst, deinen Text ruhen zu lassen. Wenigstens einen Kaffee oder einen Spaziergang mit dem Hund lang. Noch besser, du kannst darüber schlafen. Geht nicht immer, klar. Aber probier‘s mal aus. Sehr oft wirkt der Text aus Distanz ganz anders, als er gestern noch. Manchmal erschreckend banal, manchmal überraschend genial, aber fast immer lässt sich der Text noch verbessern. Man liest ihn anders und stolpert sofort über Ungereimtheiten, gestelzte Formulierungen oder Argumentationsfehler, die man gestern oder vor dem Gassigehen oder wenigsten vor dem Kaffee vielleicht verpasst hätte.

7. Zweite Überarbeitung

Jetzt ist die Zeit reif für eine zweite Überarbeitung. Man hat sich eine Pause gegönnt, im Stillen vielleicht schon das neue kleine Meisterwerk genossen und sich anerkennend über den Kopf gestreichelt und stolz auf die Schultern geklopft. Ist alles in Ordnung. Doch zwing dich jetzt nochmals, kritisch auf deinen Text zu schauen. Jetzt geht es um die Feinheiten. Um Formulierungen, um einzelne Worte, die treffender sein können. Um den Rhythmus deiner Sätze, die Melodie. Ums Kürzen – oja; sei gnadenlos brutal, rücksichtslos gegenüber deinem Text und streiche, was überflüssig ist, was stört. Denk dran: Dein Text darf lang sein, aber niemals langatmig oder gar langweilig. 

8. Einleitung (Lead) und Headline

Jetzt wird’s kritisch. Da wiedersprechen mir bestimmt einige, zum Beispiel Vladi Melnik vom affenblog.de, der bei Sebastian Czypionka einen Gastblog übers Bloggen geschrieben hat: (http://www.bonek.de/anleitung-blogartikel-schreiben/ , abgerufen am 15.4.2016). Weisst du, was bei ihm Punkt 1 ist: „Erstelle eine Überschrift.“

Er schreibt, dass die Headline das Erste sei, was der Leser, die Leserin zu Gesicht bekomme und behauptet – natürlich zu Recht – dass die Überschrift richtig was hermachen muss, um in der Menge von Texten bestehen zu können. Und er empfiehlt, den Titel zuerst zu schreiben, als Versprechen sozusagen, das der Text danach erfüllen muss. Klar. Muss er. Aber den Titel zuerst schreiben? Also ich schaff das nur ganz selten. Natürlich; das Thema ergibt einen Arbeitstitel. Dass der am Schluss noch stehen bleibt, ist unwahrscheinlich. Wenn er das schafft; Chapeau!

Eine gute Formel, die er für das Schreiben einer Headline empfiehlt, möchte ich dir nicht vorenthalten: NDEU-Formel, nennt er sie:

N für nützlich: also soll die Headline Nutzen bieten.

D für dringend: Das Zeit-Element ist immer gut, das kennt man vom Direct-Marketing: Jetzt, heute, nur bis – das wirkt einfach.

E für einzigartig: Auch das kennt man aus der Werbung: Neu, nur für dich – auch das weckt Neugier, macht aufmerksam.

U – für ultraspezifisch (Warum hier nicht einfach ein S für spezifisch steht, erschliesst sich mir nicht ganz 🙂 – Was genau heisst ultra?) Aber was er meint: Sei spezifisch, nicht allgemein. Das kennt man auch vom Direct-Marketing. Sprich deine Leserinnen und Leser so persönlich wie möglich an und schreib eben nicht: Wie man bessere Blog schreibt. Sondern: Wie du bessere Blog schreibst.

Und wie besser du deine Zielpersonen kennst, umso spezifischer kannst du sein: Wenn du beispielsweise direkt Schwinger aus Zürich Höngg ansprichst, dann schreib: „Wie du als Schwinger bessere Blogs für deine Fans aus Zürich Höngg schreibst.“ Ok, du verstehst schon.

Wie auch immer. Bei mir entstehen der definitive Titel und Lead meistens erst gegen Schluss, manchmal schon sehr früh im Schreibprozess, manchmal sehr spontan zwischendurch beim Schreiben. Aber es lohnt sich bestimmt immer, am Schluss nochmals den Titel zu prüfen und Varianten auszuprobieren, bis man den gefunden hat, von dem man wirklich überzeugt ist. Frage auch andere, denn eigentlich zählt deine Meinung gar nicht: Der Köder soll nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Oder?

9. Bilder, Links und Quellen

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – sagt man; und sag das mal mit einem Bild 😉 – Aber ganz ohne Bilder geht’s auf keinen Fall.

Mit einem passenden, überraschenden Bild kannst du ungemein viel erreichen, vor allem Aufmerksamkeit. Denk nur mal an die provokative Benetton-Schock-Kampagne in den 90er Jahren. War nicht sympathisch, aber sie wirkte.

Suche gute Bilder zu deinem Thema, die es bereichern, nicht einfach dekorieren. Verstärke deine Aussagen mit Grafiken – und gib die Quellen an; ich habe es oben schon erwähnt. Links auf deine Quellen gehören zum guten Ton – und bringen dir auch Beifall von Google – und vielleicht Links zurück auf deine Seite. Alles ganz wunderbar für deine Sichtbarkeit im WorldWideWeb.

10. Korrektorat, Schlusscheck SEO, Kategorie zuweisen

Und nochmals musst du über deinen Text. Bei den ersten beiden Überarbeitungen wirst du den einen oder anderen Tippser korrigiert haben. Doch dort ging‘s um Inhalte, Aufbau, Stil und Formulierungen. Jetzt kommt das eigentliche Korrekturlesen, wo Fehler, die sich bei der leidenschaftlichen Freude am Fabulieren vielleicht (bestimmt!) eingeschlichen haben. Versuch sie zu eliminieren. Lies aufmerksam, diesmal voll auf Rechtschreibung und Tippfehler konzentriert, denn der Rest sitzt ja inzwischen.

Merkst du was? Das ist die dritte Überarbeitung deines Textes. (Ja, Textüberarbeitung ist Knochenarbeit! – Davon habe ich schon geschrieben.) Wenn du dir ganz am Anfang schon bewusst machst, dass du mindestens dreimal deinen Text überarbeiten wirst, kannst du umso befreiter rohtexten, deine Ideen spontan und locker aufs Papier bringen. Alles was da gerade so sprudelt einfach sprudeln lassen. Denn du weisst: Mit strenger Hand wirst du die Gedanken sauber stapeln, am Formalen schleifen, ritzen und feilen bis es passt und am Schluss noch alle Schreibfehler bereinigen.

So kannst du vollkommen locker und losgelöst vom Formalen deine Gedanken wild und voller Fehler und ganz und gar unausgereift auf Blatt bringst, kreativ sein und alles andere als korrekt. Denn das kommt später. Schreibstaus entstehen fast immer in der Rohtextphase und weisst du warum: Weil man dort zu wenig zu spinnen wagt, sondern schon druckreif schreiben will, was doch erst erdacht und erschrieben werden muss und noch lange nicht öffentlich ist.

Ach ja. Suchmaschinenoptimierung gehört natürlich auch zum Blogschreiben. Optimiere deinen Text auf ein, zwei Keywords, platziere sie weise im Titel, in Untertiteln, Links und im Lauftext möglichst früh. Und wenn du mit Kategorien arbeitest, teile dein Werk der richtigen Kategorie zu und vergiss nicht, auf deine alten Blogbeiträge zu verlinken, die thematisch passen. Content-Kuration nennt man das. So manchem alten Artikel, der damals unterging, hat ein zweiter, der auf ihn verwies, neues Leben eingehaucht.

Das PLUS: Veröffentlichen / Aufforderung zum Dialog

Was für ein Moment. Du hast es geschafft. Dein Blogbeitrag steht, du bist zufrieden, hast dein Bestes gegeben. Jetzt ist dein Text nur noch einen Klick entfernt von deinen Leserinnen und Lesern. Vergiss sie nicht, lass sie nicht nur einfach mitreden, sondern lade sie ausdrücklich dazu ein. Es wird auch für dich und deinen Blog zum Vorteil sein:

Call-to-Action! Eröffne die Diskussion. Und reagiere auf die zahlreichen Kommentare, die dein gut geschriebener Blog auslösen wird. Hey, und freu dich über die Veröffentlichung. Das hast du verdient.

Hab ich was vergessen? Lass es mich und die anderen wissen: Was braucht es für den ultimativen Blogbeitrag? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Vielen Dank fürs Weitersagen.
Foto: Texte überarbeiten

Effektive Textüberarbeitung in 5 Schritten

Texte zu schreiben, ist einfach. Alles, was du tun solltest:

  • Bringe dich in die richtige Stimmung.
  • Schaff eine inspirierende Atmosphäre.
  • Finde dein Thema.
  • Strukturieren die Ideen.

oder

  • Schreibe einfach drauflos!

Auch das geht. Es gibt viele verschiedene Strategien, gute Texte zu verfassen. Wer von der Muse geküsst wird, soll es geniessen und dann mit der Arbeit beginnen. Jedoch: Schreiben ist keine angeborene, vererbte, von Musen, Gott oder weiss ich wem geschenkte Begabung: Schreiben kann man lernen. Am besten durch Schreiben. Denn auch hier gilt: Nur Übung bringt uns weiter.

Sicher ist: Ein Text als Rohfassung ist mit etwas Übung schnell aufs Blatt gebracht. Die grosse Herausforderung kommt danach: Textüberarbeitung.

Jaja, meine Lieben: Schreiben, das klingt nach Musse, Kunst und Kreativität. Texte für LeserInnen fit zu machen, Texte zu überarbeiten, das klingt nach dem, was es ist: Arbeit. Knochenarbeit. Und da hört für viele der Spass wieder auf.

Das muss nicht sein:

Hier sind 5 Tipps, die dir die Textüberarbeitung erleichtern.

1. Drucke den Text aus.

Am Computer oder Laptop zu schreiben ist wunderbar, am Bildschirm zu lesen – mühsam. Kommt hinzu: die Gefahr, dabei Fehler oder Mängel zu übersehen ist gross. Und alle, die schreiben, werden es dir bestätigen: Es ist viel einfacher, einen fremden Text zu beurteilen als die eigene Arbeit kritisch zu betrachten.

Umso wichtiger ist es, wenigstens formal eine Aussensicht einzunehmen. Der Weg zum Drucker lohnt sich. Auf einem Blatt Papier nimmst du deinen Text ganz anders wahr. Du liest aufmerksamer und mit etwas Distanz. (Sie genügt noch nicht ganz; siehe Punkt 2.) Und jetzt nimm den Stift und streiche, ergänze, korrigiere, formuliere um und kürze, kürze , kürze, dass es eine Freude ist. Sei unerbittlich, ja hemmungslos – nur zu, nur zu! Es ist dein Entwurf und damit er zum grossen Wurf wird, braucht es das grosse Jäten (siehe Punkt 5).

2. Schlafe darüber – oder mach zumindest eine Pause.

Nicht immer wirst du die Zeit dazu haben. Doch wenn du kannst: Schaffe zeitliche und sogar örtliche Distanz zu deinem Text. Geh eine Zigarette rauchen oder – wesentlich gesünder – geh aufs Klo. Erledige die Post, ein Telefongespräch oder hol dir einen Kaffee.

Wenn du zurückkehrst, hat dein Geist etwas Abstand genommen und die Augen sind frisch und offen. Sofort entdeckst du umständliche Sätze. Formulier sie um, kürze! – Tippfehler springen dir jetzt ins Auge, unnötige Phrasen stören und du machst dich entschlossen auf, deine Textarbeit zu optimieren.

3. Lese den Text laut.

Die beste Schreibe klingt so glatt wie man gut spricht (das wusste schon Goethe): ohne komplizierte Wendungen, klar, deutlich und direkt. Darum: Lese deinen Text laut. Du wirst schrille Phrasen, gestelzte Wortkonstruktionen, komplizierte Schachtelsätze oder sinnlose Ausschmückungen heraushören und dann – mit Elan! – streichen. Dein Text wird gewinnen und du die Herzen deiner LeserInnen.

4. Versetze dich in dein Publikum

Liebst du Rollenspiele? – Ich auch nicht. – Dabei sind sie oft so hilfreich. Auch bei der kritischen Bewertung deiner Texte. Tue so als ob: Versetze dich in dein Zielpublikum oder noch besser in eine einzelne Person, die du mit deinem Text erreichen willst.

Prüfe aus dieser Publikums-Perspektive:

  • Erfährst du alles, was du vom Inhalt erwarten?
  • Sagst du etwas Neues, das der Leserin, dem Leser Nutzen bringt?
  • Kommt der Text auf den Punkt oder langweilst du dich als LeserIn schon nach dem zweiten Absatz?
  • Macht dir eine Formulierung besonders Eindruck?
  • Erlebst du das „grosse Wow“ oder bleibt der Text nur einfach flau?

Notieren dir deine Gedanken. Lobe dich selbst, applaudiere, freue dich über Gelungenes. Und wo nötig: Ändere, verbessere – und gib so dem Text den letzten Schliff!

5. Sei gnadenlos!

Oh, noch bist du nicht am Ende. Gib dich nicht zu früh zufrieden. Nochmals eine kurze Pause und dann: Auf geht’s; den Stift gewetzt! Glaube mir: Der Text ist immer noch zu lang. Du kannst ihn noch verdichten. Noch findest du Potenzial. 

Das klingt so brutal: Kappe die Worte, vertreibe Floskeln, stutze Silben, zerstückele Schachtelsätze und mach daraus zwei kurze. Textüberarbeitung ist zuweilen wie harte Gartenarbeit: Alles Unkraut muss weg, damit die Blumen zur Geltung kommen. Das Laub gehört in den Kübel, damit der Weg frei ist und die Wiesen zum Flanieren einladen. Hacke dich durch den Text und räume auf – aber gründlich.

Brauchst du ein paar Tipps, wie man das macht? Bitte sehr:

  • Kürze die Absätze – vier bis fünf Sätze sind genug.
  • Komme auf den Punkt und reduziere den Satz aufs Wesentliche.
  • Nutze die Kraft der Verben.
  • Vermeide zu viele Adjektive und Adverben.
  • Kämpfe um den richtigen Begriff und schreibe anschaulich.

„Schreiben ist leicht – man muss nur die falschen Wörter weglassen.“ So wird der amerikanische Schriftsteller Mark Twain immer wieder zitiert. Ich bin sicher, auch er hat sie nicht beim ersten Schreiben einfach weggelassen. Bei der Überarbeitung erst hat er sie gestrichen oder ersetzt durch die richtigen. Und wenn er dabei auch geschwitzt und geflucht haben mag: Es hat sich gelohnt.  Findest du etwas nicht?

Schreib hier, wie du deine Texte optimierst und das Beste aus ihnen rausholst. Ich freue mich auf deine Inputs.

Vielen Dank fürs Weitersagen.

Wie weiss ich, was ich denke, bevor ich gelesen habe, was ich schreibe?

Dieser Untertitel zum Workshop Schreibdenken hat es in sich. Leider stammt er nicht von mir. Die Idee dazu hatte Martin Meier, der ja die Kursprogramme für die Freizeitanlage Oberwil redigiert bzw. selber schreibt. Und er hat ins Schwarze getroffen damit und etwas vorweggenommen, was tatsächlich im Kurs passierte..

Beim Workshop im letzten September haben viele diesen Titel lobend erwähnt. Eine Person gab offen zu: „Was mich sofort gepackt hat, war dieser Titel – irgendwie geheimnisvoll, verwirrend. Da wollte ich mehr dazu erfahren.“ Bis heute, bekomme ich lobende Worte für diese Headline, die ja nicht mal von mir stammt.

Die Magie guter Headlines

Das zeigt, wie wichtig gute Überschrifte sind, um Aufmerksamkeit zu erhalten. Meine Titelversion lautete damals: „Produktiv schreiben ohne Blockaden“. Daran kann nichts falsch sein, dachte ich: Schon im Titel bringe ich den Nutzen für die Teilnehmenden auf den Punkt. Denn darum geht’s ja, wenn wir die Schreibprozesse optimieren: Wir schreiben effizienter, sind produktiver beim Texten.

Und im zweitägigen Workshop legten wir grossen Wert, die einzelnen Schritte im Schreibprozess kennen zu lernen: Von der Schreibeinstimmung über das Entwickeln von Ideen, das Strukturieren, Rohtexten und Reflektieren bis zum so oft unterschätzten Überarbeiten – jeder Schritt ist wichtig und braucht die nötige Aufmerksamkeit der Schreibenden. Wir betrachteten verschiedene Notizstrategien, die helfen, unsere Gedanken möglichst gut zu bewahren. Wir übten kreative Methoden, um die Gedanken überhaupt fliessen zu lassen und so auch möglichen Schreib-Blockaden entgegen zu wirken. Das alles hilft, besser und produktiver zu schreiben. Mein Titel passte also ganz wunderbar. Siehe auch: Wenn vier Menschen schreibdenken.

Schreibend sich selber auf die Spur kommen

Martin suchte für die Kursausschreibung nach dem Besonderen, nach etwas, an dem man hängen bleibt und schrieb: „Wie weiss ich, was ich denke, bevor ich gelesen habe, was ich schreibe?“ Als hätte er eine Vorahnung gehabt, was am zweiten Tag dieses Kurses tatsächlich passieren würde…

Wir machten einen Fokussprint zum Thema Freundschaft.  (Bei einem Fokussprint schreibt man möglichst assoziativ über ein bestimmtes Thema – die Gedanken und Worte sollen dabei sprudeln, der Stift möglichst nicht abgesetzt werden. Erst beim Durchlesen geschieht die Reflexion.)

Also schrieb eine Teilnehmerin im Sprint, wie wichtig für sie Freunde und Freundinnen sind und wie wertvoll die Freundschaft von Menschen für sie in einer schwierigen Lebensphase war.  Bei der Diskussion in der Gruppe unterstrich die Frau nochmals ihre Absicht, einen Text über die positive Kraft der Freundschaft schreiben zu wollen. Doch beim assoziativen Schreiben während des Sprints, schlich sich, fast unbemerkt ein Satz hinein, der uns alle zum Staunen brachte: Sie schrieb fast eine Seite lang, wie schön es war, dass sie auf so viele Menschen zählen konnte, auf Mitarbeitende und Bekannte, von denen sie gar nicht so viel Anteilnahme und Rückhalt erwartete. Und dann in einem kleinen Nebensatz: „Nur XY liess mich fallen – und das machte mich sehr traurig.“

Bei der Diskussion über den Text, bei der es eigentlich ums Überarbeiten, Textstruktur und Dramaturgie ging, erkannte die Frau, dass diese Enttäuschung – auch wenn sie lange zurücklag – doch noch immer stärker war, als sie angenommen hatte. Das spürte sie in diesem Moment und mir schien, sie wurde nachdenklich.

Ich weiss nicht, ob sie ihren Text über Freundschaft später noch fertig geschrieben hat. Und ob zentral das Schöne der Freundschaft geblieben ist oder plötzlich die Enttäuschung über eine zerbrochen Freundschaft im Fokus stand.  Interessieren würde es mich – doch es geht mich nichts an.

Faszinierend für mich ist heute noch, dass sich in dieser Situation, fast am Ende des Workshops, der Titel von Martin erfüllt hatte: Plötzlich ging es in der Diskussion nicht mehr ums Aus- und Überarbeiten eines Rohtextes, sondern um die Tatsache, dass man sich unter Umständen über gewisse Gedanken erst klar wird, wenn man liest, was man darüber geschrieben hat.

Kennt Ihr dieses Gefühl, beim Schreiben weiter zu denken? Schreibend euch über Dinge und Menschen klarer zu werden? Wenn ihr mögt, schreibt davon in einem Kommentar.

Möchtest du an einem Schreibdenken-Workshop teilnehmen? Schreib mir jetzt eine E-Mail. Ich informiere dich dann persönlich, wenn der nächste Kurs in deiner Nähe stattfindet.

Vielen Dank fürs Weitersagen.

Alles Gute für 2016 – und viel Lust und Freude am Schreiben!

Liebe Freunde, Kunden und Partner, ich hoffe, ihr seid alle ganz wunderbar ins neue Jahr gestartet. Sind wir mal gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Wohl wie schon all die vergangenen Jahre Gutes und weniger Gutes. Wobei man sich zwar immer das Gute wünscht, doch oft bringen uns ja die Dinge weiter, an denen wir uns reiben. Also keine Angst vor den Herausforderung: Nur Sonnenschein wär ja auch langweilig 🙂

Nun: ein kleiner Ausblick, was das Jahr mit Sicherheit bringt und was mich zurzeit beschäftigt:

Schreibszene Schweiz Diplomkurs – Premiere in Olten

Die Schreibszene Schweiz hat im vergangen Oktober und November gleich zwei neue Diplomkurse Online-RedaktorIn gestartet. Ich darf wieder meinen Teil zum Gelingen der beliebten Ausbildung mit den Modulen „Content erstellen“ beitragen. So viele Wissbegierige haben sich angemeldet, dass die Kurse gleich parallel geführt werden.

An diesen engagierten Menschen, die meistens berufsbegleitend eine Weiterbildung starten, kann man sich wirklich ein Beispiel nehmen: Das  braucht Wille, Engagement und Ausdauer. Chapeau! Diese Tugenden könnte man sich durchaus zum Vorsatz nehmen, würde man denn noch Neujahrsvorsätze fassen 🙂

Ich freue mich auf jeden Fall, die Teilnehmenden der beiden Kurse Ende Januar beziehungsweise im Februar persönlich kennen zu lernen. Besonders freue ich mich auf den Lehrgang im Hotel Amaris in Olten. Neben dem Volkshaus Zürich ist dieses Seminarhotel beim Bahnhof Olten nämlich zweiter Kursort. Und für mich eine Premiere!

Persönliches Schreibcoaching

Zurzeit darf ich eine Texterin als Schreibcoach begleiten. Das Mandat begann im letzten Herbst und wird Ende Februar enden. 15 Wochen habe wir vereinbart. Wie gewohnt orientierten wir uns an den 3 klassischen Schritten jedes Veränderungsprozesses.

3 klassischen Schritt im Veränderungsprozess:

  1. Bewusstmachung
  2. Motivation
  3. Passende Strategien kennen und anwenden lernen

Nebst einer Selbsteinschätzung  wünschte ich die Fremdeinschätzung von Vorgesetzten und KollegInnen über die Stärken und Schwächen der Klientin. Gemeinsam analysierten wir Texte, verglichen gute und weniger gute und erkannten so die wichtigsten Potenziale. Dann formulierten wir die Ziele, legten den Zeitplan fest und bauten Erfolgskontrollen ein, um die Motivation zu steigern. In einem Workshop feilten wir an den erkannten Schwächen und ich stellte einige Übungen aus dem Methodenkoffer des Schreibdenkens vor, mit denen gezielt Kompetenzen aufgebaut werden können.

Fortschritte im Schreibjournal feiern

Ich bat die Klientin, während des Coachings ein Schreibjournal zu führen. Ich bin überzeugt, dass die Dokumentation von Schreibprozessen, die Reflexion über das eigene Schreiben, über die Mühen, die man dabei hat und über die Fortschritte, die man macht, sehr hilfreich sind. Die Klientin konnte sie sich bis jetzt noch nicht dafür begeistern, dieses Journal zu führen. Ich weiss, dass es – vor allem am Anfang – schwierig ist, im Alltag eines Schreibberufs auch noch ein Schreibjournal zu führen. Aber ein Versuch wär’s allemal wert und mit etwas Übung geht Journalschreiben fast wie von allein. Fast …

Besser Schreiben dank Beispielen

Hauptsächlich handelt es sich bei diesem Coaching um ein Textcoaching: Ich beurteile Texte der Klientin, weise darauf hin, wo man mehr herausholen könnte und mache konkrete Vorschläge. So lernt die Klientin bis jetzt vor allem am Vergleich ihrer Versionen und meinen Vorschlägen. Sie findet das hilfreich. Für die restliche Zeit möchte ich sie allerdings noch etwas mehr fordern mit konkreten Übungen. Wobei mir natürlich klar ist, dass sie neben dem hektischen Alltag als Produkte-PR-Texterin, Freizeit investieren muss, um weiter zu kommen.

Weiterkommen mit Schreibdenken

Ich habe es seit rund 2 Jahren für mich entdeckt: Das Schreibdenken. Als Denkwerkzeug, um mir über mich selbst und andere klarer zu werden, als Mittel gegen Schreibblockaden und Lern- und Lehrwerkzeug. Im persönlichen Schreibcoaching empfehle ich Schreibdenken meinen Klientinnen und Klienten. Diese verschiedenen Methoden, die von der wunderbaren Ulrike Scheuermann aus dem grossen Schatz der Schreibforschung und vielen schreibdidaktischen Konzepten so hilfreich zusammengetragen hat, bringen es wirklich. Im September 2015 durfte ich in meinem ersten Schreibdenken-Workshop Menschen in die verschiedenen Techniken einführen und ihnen zeigen, wie sie ihre Schreibprozesse optimieren können, wenn sie ihr Schreibverhalten und die notwendigen Prozess-Schritte erst einmal kennen. Ich freue mich, dass auch 2016 wieder ein Kurs in Oberwil ausgeschrieben ist.

Was sind eure (Schreib-)Pläne für 2016? – Und welche Rolle spielt eigentlich bei euch das Schreiben im Alltag? Lasst wissen. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Vielen Dank fürs Weitersagen.
Foto Workshop Schreibdenken

Wenn vier Menschen schreibdenken

Vor knapp zwei Jahren entdeckte ich das Konzept Schreibdenken nach Ulrike Scheuermann. Auch nach bald 30 Jahren professioneller Schreiberfahrung haben mir die verschiedenen Schreibdenkübungen grossen Gewinn für meine tägliche Arbeit als Texter gebracht.

Besser schreiben, denken und lernen dank Schreibdenken

Als Dozent  bei Schreibszene.ch setzte ich die beiden Basistechniken des Schreibdenkens, Gedankensprint und Fokussprint, im Diplomlehrgang Online-RedakteurIn erfolgreich ein. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren diese Methoden des assoziativen Schreibens sehr inspirierend. Doch die meisten kannten Schreibdenken als Denk- und Lernwerkzeug nicht.

Schreibdenken vielen Menschen nutzbar machen

Das brachte mich auf die Idee, selber einen zweitägigen Workshop zum Thema Schreibdenken zu entwickeln. Ziel dabei ist: Das Konzept Schreibdenken und die verschiedenen Methoden im Schreibprozess interessierten Menschen näher zu bringen.

Schreiben beflügelt

Drei Frauen und ein Mann meldeten sich an, nachdem mir Martin Meier von den Oberwiler Kursen die Chance gab, den Kurs in seinem Programm auszuschreiben. War ich zuerst ein wenig enttäuscht, muss ich im Nachhinein sagen: Die Grösse der Gruppe war perfekt. So hatten wir viel Zeit, immer wieder ausgiebig über das Erarbeitete zu reden und Erkenntnisse auszutauschen. Denn das Schreiben beflügelte das Denken und das Denken löste die Zungen und sehr schnell erfüllte ein anregende Atmosphäre den schönen Raum, überraschend schnell stellte sich eine angenehme Vertrautheit zwischen den Teilnehmenden ein. Bei einer grösseren Gruppe, wäre dies wahrscheinlich nicht so leicht passiert; vielleicht lag es aber auch einfach an der Zusammenstellung dieser Gruppe. An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön an euch alle, die ihr dabei wart, und durch euer Mittun zum Erfolg dieses zweitägigen Workshops beigetragen habt!

Der besondere Gewinn: Gemeinsam schreibdenken

Die Methoden des Schreibdenkens, vor allem die Schreibsprints, bringen sehr viel aus dem Unterbewusstsein des oder der einzelnen hervor. Denn dabei wird assoziativ, möglichst ohne Selbstzensur geschrieben – und in der Regel nur ganz allein für sich, gerade um die „Schere im Kopf“ auszuschalten. Doch es wäre  öd geworden, hätten wir – jeder und jede für sich – zwei Tage lang nur allein für sich geschrieben.

So haben wir mit einem Brainwriting, anstatt -storming Ideen zum Schreiben gesammelt. In einem „Inkshedding“ haben wir gemeinsam weitergedacht. So entstanden erste Rohtexte, über die wir diskutieren konnten. Mit gegenseitigem Feedback ermunterten die Teilnehmenden einander, gaben neue Impulse und brachten einander auf neue Ideen. Die eine nahm eine Idee auf, dachte sie weiter unter einem neuen Aspekt und so ging es weiter bis ganz neue Gedanken entstanden.

Foto Wortsprint
Zentrierter Wortsprint zum Thema Freundschaft

Das zeigten auch die Wortsprints, vor allem der serielle, bei dem man sich von einem Ausgangsbegriff aus inspirieren lässt und immer weiter assoziiert: Vom ersten zum zweiten, vom zweiten zu einem dritten, vom dritten zu einem vierten Begriff. Im Gegensatz zum zentrierten Wortsprint, bei dem man immer zum gleichen Begriff nach neuen Assoziationen sucht, entfernt man sich beim seriellen Wortsprint immer mehr vom Ausgangsbegriff und landet – irgendwo.

Wir waren ganz begeistert von dieser Reise, auf die sich jeder und jede für sich begab, an der aber durch die Präsentation der Sprints, die Diskussion und den Austausch jeder und jede teilnehmen konnte.

Es funktioniert also: Das gemeinsame Schreibdenken! Und wie.

Fast alle der Anwesenden konnten von der neuen Art, mit Gedanken umzugehen und durch die gegenseitige Bereicherung profitieren. Und das alles vor allem schreibend. Das weckte neue Lust am Schreiben, am täglichen, privaten Schreiben für sich selber. Auf die abschliessende Frage; was die Teilnehmenden aus dem zweitägigen Workshop „Schreibdenken“ in den Alltag mitnehmen, antwortete eine Teilnehmerin, die während der Masterarbeit die Lust am privaten Schreiben verloren hatte:  „… dass ich mir ein Notizbuch mit Kernlinie anschaffe und wieder schreibe im Alltag“. Der einzige Mann in der Gruppe, der schon seit Jahren als Texter arbeitet, schrieb auf die gleiche Frage: „… dass ich mich selber besser organisieren und meine Texte besser strukturieren und vereinfachen kann“. Und auf die Frage, was ihr besonders gefallen habe, sagte eine dritte schliesslich: “ … festzustellen, wie ich anhand verschiedener Techniken  gut ins Schreiben komme und es Spass und Freude macht.“ Und schliesslich: „Ich werde das Gelernte anwenden und mehr schreiben.“

Gibt es schönere Komplimente für einen Schreibcoach?

Ich freue mich schon auf den nächsten Workshop „Schreibdenken“, sehr gerne wieder in den bezaubernden Räumen der Freizeitanlage der Oberwiler Kurse. 🙂


Wollen Sie Schreibdenken kennen und nutzen lernen? Schreiben Sie mir eine E-Mail. Ich benachrichtige Sie, wenn der nächste Workshop stattfindet.


 

Vielen Dank fürs Weitersagen.