Schlagwort-Archive: Persönliches Schreibcoaching

Alles Gute für 2016 – und viel Lust und Freude am Schreiben!

Liebe Freunde, Kunden und Partner, ich hoffe, ihr seid alle ganz wunderbar ins neue Jahr gestartet. Sind wir mal gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Wohl wie schon all die vergangenen Jahre Gutes und weniger Gutes. Wobei man sich zwar immer das Gute wünscht, doch oft bringen uns ja die Dinge weiter, an denen wir uns reiben. Also keine Angst vor den Herausforderung: Nur Sonnenschein wär ja auch langweilig 🙂

Nun: ein kleiner Ausblick, was das Jahr mit Sicherheit bringt und was mich zurzeit beschäftigt:

Schreibszene Schweiz Diplomkurs – Premiere in Olten

Die Schreibszene Schweiz hat im vergangen Oktober und November gleich zwei neue Diplomkurse Online-RedaktorIn gestartet. Ich darf wieder meinen Teil zum Gelingen der beliebten Ausbildung mit den Modulen „Content erstellen“ beitragen. So viele Wissbegierige haben sich angemeldet, dass die Kurse gleich parallel geführt werden.

An diesen engagierten Menschen, die meistens berufsbegleitend eine Weiterbildung starten, kann man sich wirklich ein Beispiel nehmen: Das  braucht Wille, Engagement und Ausdauer. Chapeau! Diese Tugenden könnte man sich durchaus zum Vorsatz nehmen, würde man denn noch Neujahrsvorsätze fassen 🙂

Ich freue mich auf jeden Fall, die Teilnehmenden der beiden Kurse Ende Januar beziehungsweise im Februar persönlich kennen zu lernen. Besonders freue ich mich auf den Lehrgang im Hotel Amaris in Olten. Neben dem Volkshaus Zürich ist dieses Seminarhotel beim Bahnhof Olten nämlich zweiter Kursort. Und für mich eine Premiere!

Persönliches Schreibcoaching

Zurzeit darf ich eine Texterin als Schreibcoach begleiten. Das Mandat begann im letzten Herbst und wird Ende Februar enden. 15 Wochen habe wir vereinbart. Wie gewohnt orientierten wir uns an den 3 klassischen Schritten jedes Veränderungsprozesses.

3 klassischen Schritt im Veränderungsprozess:

  1. Bewusstmachung
  2. Motivation
  3. Passende Strategien kennen und anwenden lernen

Nebst einer Selbsteinschätzung  wünschte ich die Fremdeinschätzung von Vorgesetzten und KollegInnen über die Stärken und Schwächen der Klientin. Gemeinsam analysierten wir Texte, verglichen gute und weniger gute und erkannten so die wichtigsten Potenziale. Dann formulierten wir die Ziele, legten den Zeitplan fest und bauten Erfolgskontrollen ein, um die Motivation zu steigern. In einem Workshop feilten wir an den erkannten Schwächen und ich stellte einige Übungen aus dem Methodenkoffer des Schreibdenkens vor, mit denen gezielt Kompetenzen aufgebaut werden können.

Fortschritte im Schreibjournal feiern

Ich bat die Klientin, während des Coachings ein Schreibjournal zu führen. Ich bin überzeugt, dass die Dokumentation von Schreibprozessen, die Reflexion über das eigene Schreiben, über die Mühen, die man dabei hat und über die Fortschritte, die man macht, sehr hilfreich sind. Die Klientin konnte sie sich bis jetzt noch nicht dafür begeistern, dieses Journal zu führen. Ich weiss, dass es – vor allem am Anfang – schwierig ist, im Alltag eines Schreibberufs auch noch ein Schreibjournal zu führen. Aber ein Versuch wär’s allemal wert und mit etwas Übung geht Journalschreiben fast wie von allein. Fast …

Besser Schreiben dank Beispielen

Hauptsächlich handelt es sich bei diesem Coaching um ein Textcoaching: Ich beurteile Texte der Klientin, weise darauf hin, wo man mehr herausholen könnte und mache konkrete Vorschläge. So lernt die Klientin bis jetzt vor allem am Vergleich ihrer Versionen und meinen Vorschlägen. Sie findet das hilfreich. Für die restliche Zeit möchte ich sie allerdings noch etwas mehr fordern mit konkreten Übungen. Wobei mir natürlich klar ist, dass sie neben dem hektischen Alltag als Produkte-PR-Texterin, Freizeit investieren muss, um weiter zu kommen.

Weiterkommen mit Schreibdenken

Ich habe es seit rund 2 Jahren für mich entdeckt: Das Schreibdenken. Als Denkwerkzeug, um mir über mich selbst und andere klarer zu werden, als Mittel gegen Schreibblockaden und Lern- und Lehrwerkzeug. Im persönlichen Schreibcoaching empfehle ich Schreibdenken meinen Klientinnen und Klienten. Diese verschiedenen Methoden, die von der wunderbaren Ulrike Scheuermann aus dem grossen Schatz der Schreibforschung und vielen schreibdidaktischen Konzepten so hilfreich zusammengetragen hat, bringen es wirklich. Im September 2015 durfte ich in meinem ersten Schreibdenken-Workshop Menschen in die verschiedenen Techniken einführen und ihnen zeigen, wie sie ihre Schreibprozesse optimieren können, wenn sie ihr Schreibverhalten und die notwendigen Prozess-Schritte erst einmal kennen. Ich freue mich, dass auch 2016 wieder ein Kurs in Oberwil ausgeschrieben ist.

Was sind eure (Schreib-)Pläne für 2016? – Und welche Rolle spielt eigentlich bei euch das Schreiben im Alltag? Lasst wissen. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Vielen Dank fürs Weitersagen.