Ferien: Nicht ohne mein Notizheft.

Warum das Notizheft im Gepäck nicht fehlen darf. Wie man mit der richtigen Notizstrategie seine Gedanken festhalten und vertiefen kann. Und was das alles mit der Ferienzeit zu tun hat – das lesen Sie hier.

Ideen machen keinen Urlaub

Gedanken und Ideen überraschen uns wie ein Gewitter in den Bergen. Sie können uns so unvermittelt treffen, wie das Lächeln einer Strandschönheit oder eines Kellners im eleganten Strassencafé .

Gerade in den Ferien, wenn wir Abstand zum Alltag geniessen, vielleicht sogar offline sind – da sind wir sehr empfänglich: für neue Eindrücke, beglückende Ferienbekanntschaften, Inspiration und neue Ideen. Das Notizheft als ständiger Begleiter tut dabei gute Dienste. Darin können wir Eindrücke skizzieren, Adressen notieren oder neue Ideen und spontane Gedanken festhalten.

Gedanken vertiefen

Die freie Zeit und die Ruhe in den Ferien lässt uns manchmal auch Gedanken nachhängen, die uns schon länger beschäftigen. Bei einem Glas Wein in einer stillen Taverne, der Blick schweift über das Meer und die Gedanken machen Purzelbäume. Jetzt sieht man Dinge anders als daheim, kommt sich selber auf die Spur, entdeckt ganz neue Seiten an einem Sachverhalt. Gut, wenn man jetzt etwas zum Schreiben hat. Ein Gedanke jagt den anderen – oft leider auch in die Flucht. Schnell in ein Heft notiert, bleibt der Gedanke erhalten und kann später weitergedacht werden. Wer regelmässig Notizen schreibt, bewahrt sich so manchen Gedanken, der sonst verloren ginge.

Haben Sie das Hochgefühl des „Schreibdenkens“ auch schon mal erlebt?

Das Notizheft als Archiv guter Ideen

Eine gute Formulierung – und sei’s nur für die Grusskarte an liebe Freunde, die zündende Idee für eine Geschichte, für ein neues Geschäftsfeld oder für die nächsten Ferien: spontane, manchmal völlig unerwartete Einfälle aller Art lassen sich dem Notizbuch anvertrauen und damit bewahren. Zum Weiterdenken, Verwirklichen oder auch Verwerfen. So kann das Notizheft zur wahren Schatzkiste werden. (Siehe auch meine Gastblogbeiträge zur Kreativität auf neustarter.ch)

Ich schreibe seit Jahren Notizen, manchmal mehr, manchmal weniger. Oft lese ich meine Notizen sofort nach dem Aufschreiben nochmals durch. Dabei unterstreiche ich Sätze, Worte, einzelne Formulierungen, die mir wichtig erscheinen. Dann versuche ich, das Geschriebene in einem Satz pro Seite zusammenzufassen. Dazu lasse ich am unteren Rand meiner Notizheftseiten immer Platz frei für diese «Kernsätze».

Beispiel Notizheft
So kann eine Seite im Notizheft aussehen. Der Platz unten bleibt frei für einen Kernsatz.

Ich sehe darin zwei grosse Vorteile:

  • Ich kann spontane Gedanken sofort vertiefen und das Wichtigste in einem Satz komprimieren, «auf den Punkt» bringen.
  • Diese Kernsätze am Schluss der Seite helfen, zusammen mit dem Datum des Eintrags, Notizen wieder zu finden – auch wenn ich nicht mehr genau weiss, wann ich sie geschrieben habe.

Probieren Sie es selber aus.

Üben Sie sich in Achtsamkeit, lassen Sie die Welt auf sich wirken und immer wieder von ihr überraschen. – Schreiben Sie Ihre Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken auf und lesen Sie regelmässig in Ihren Notizen. Mit der Zeit spüren Sie vielleicht , dass etwas in Bewegung gerät, dass Gedanken, Fragen, Einsichten in Ihren Aufzeichnungen sich wiederholen. Gerade diesen auf den Grund zu gehen, lohnt sich.

Schreiben Sie regelmässig Notizen? Haben Sie eine eigene Technik, die sich besonders bewährt hat? Oder sprechen Sie Ihre Gedanken auf ein Diktaphon, auf Ihr Smartphone?
Erzählen Sie hier davon. Ich freue mich über jeden Kommentar.

Vielen Dank fürs Weitersagen.

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